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Der Erstfrühling ist da!

Was soll das sein, werden sich viele von euch jetzt wohl denken?! Und - natürlich ist der Frühling schon da. Frühlingsbeginn war ja bereits am 20. März ...

Ja, da muß ich euch recht geben. Aber habt ihr vielleicht schon einmal etwas von phänologischen Jahreszeiten gehört?

Nein, noch nicht? 

Nun, dann erstmal von Anfang an:

Die Phänologie, dass ist übrigens die Wissenschaft der Naturbeobachtung, teilt das Jahr, nicht wie üblich in vier, sondern in zehn Jahreszeiten ein. Die da sind:

Vorfrühling, Erstfrühling, Vollfrühling, Frühsommer, Hochsommer, Spätsommer, Frühherbst, Vollherbst, Spätherbst und Winter.

Diese Jahresabschnitte sind nicht, wie unsere klassischen Jahreszeiten (Frühling, Sommer, Herbst, Winter), an feste Daten gebunden, sondern werden durch Beobachtungen in der Natur bestimmt. Dabei wird der Beginn und das Ende einer neuen Jahresphase durch die verschiedenen Entwicklungsstadien (Blüte, die Reife der einzelnen Früchte, Blattfärbung, Laubabwurf) sogenannter "Zeigerpflanzen" markiert.

Eine der bekanntesten "Zeigerpflanzen", die den Erstfrühling einläuten, ist wohl die Forsythie. Aber auch verschiedene Zwiebelblumen, wie z.B. Narzissen, Traubenhyazinthen oder Blausternchen sind typische Merkmale dieser Jahreszeit. Zeigt dann auch noch die Zierjohannisbeere ihre Blüten, können wir sicher sein, dass mal wieder eine der schönsten Jahreszeiten begonnen hat ...

Ganz schön spannend, oder?!

Jetzt aber erst mal genug mit der ganzen Theorie.

Mein Vorschlag:

Lasst uns nach draußen gehen, durchatmen, lauschen und diese herrlich schöne Zeit mit all ihren kleinen und großen (Natur-)Wundern genießen.

 

Bis zum nächstenmal

 


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